Rahmenprogramm-Empfehlungen in Konstanz:
Donnerstag, 22. März 2018, 17:30 – 19:30 Uhr

Eine Anmeldung ist erforderlich und auch verbindlich – siehe Anmeldeformular. Diese freiwilligen Angebote sind für die Tagungsteilnehmer/-innen kostenlos.

Aus folgenden Angeboten können Sie wählen:

 

1. Führung Rosgartenmuseum

Als kunst- und kulturgeschichtliches Museum der Stadt Konstanz und der Bodenseeregion blickt das Rosgartenmuseum auf eine lange Tradition zurück. Seit seiner Gründung im Jahr 1870 durch den Konstanzer Apotheker und Stadtrat Ludwig Leiner sind hier die reichen Sammlungsbestände zur Geschichte der Stadt und der Region zu sehen. Über die Jahrhunderte ist die Sammlung kontinuierlich angewachsen und umfasst derzeit ca. 50.000 Objekte. Die Sammlungsbreite reicht von archäologischen Funden aus der Jungsteinzeit über mittelalterliche Altargemälde und sakrale Holzschnitzereien, Gemälde von Konstanzer Künstlern und Alltagsobjekten des 19. und 20. Jahrhundert bis hin zu privaten Briefen und Fotografien von historischen Persönlichkeiten. Die Dauerausstellung ist spannend auf hohem Niveau: Bedeutende Werke der Kunst- und Kulturgeschichte der Bodenseelandschaft, die konfliktreiche Geschichte zwischen „Sauschwaben“ und „Kuhschweizern“, Heckers Aufstand von 1848 und die Schicksale Verfolgter während des Dritten Reichs werden anschaulich präsentiert.

Dauer der Führung: ca. 60 Minuten
Treffpunkt zum Start/Ende der Führung: Bodenseeforum
Fußweg zum Museum ab Bodenseeforum: ca. 15-20 Minuten je Weg

 

2. Führung durch die Konzilstadt Konstanz:
Europa zu Gast in Konstanz

Illuminationen Konzilgebäude; © Illuminationen Patrick Pfeiffer

Imperia; Foto: Achim Mende

Drei Päpste, die gleichzeitig den Anspruch auf den Stuhl Petri erhoben, eine geteilte Christenheit, Konflikte in ganz Europa – aus diesen Gründen kamen zwischen 1414 und 1418 in der Bischofsstadt Konstanz geistliche und weltliche Würdenträger zum Konstanzer Konzil zusammen. 2014 – 2018 lud die Konzilstadt erneut nach Konstanz ein. Unter dem Motto „Europa zu Gast“ wurde gemeinsam mit Konstanzer Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen aus ganz Europa an die Ereignisse des Konstanzer Konzils angeknüpft. Die Feierlichkeiten beschäftigten sich mit faszinierenden Persönlichkeiten und greifen spannende Thematiken des Konzils auf: Die fünf Jahre wurden symbolisiert durch fünf Köpfe des Konzils, die für fünf heute und damals aktuelle Themen stehen. 2018 schließt das „Jahr der Kultur“ das Jubiläum ab. Gewidmet ist es Oswald von Wolkenstein, dem Ritter und Minnesänger, der viel durch die Lande zog und an verschiedenen europäischen Höfen sang. Bei einem gemeinsamen Spaziergang zu verschiedenen Monumenten der Konzilstadt Konstanz erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessante Einblicke in die damalige Zeit.

Die individuelle Führung wird direkt durch den Eigenbetrieb Konzilstadt Konstanz exklusiv für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Dreiländertagung gestaltet.
Dauer der Führung: ca. 90 Minuten
Treffpunkt zum Start/Ende der Führung: Bodenseeforum

 

3. Stadtführung Konstanz: Gegenwart der Vergangenheit – Klassischer Rundgang

Der „Hit“ unter den Führungen zeigt die Vielschichtigkeit der Konstanzer Gegenwart und Vergangenheit. Vom Konzil mit der „schönen Imperia“ über das Münster und St. Stephan bis hin zur Niederburg mit ihren Weinstuben; (fast) alle Sehenswürdigkeiten der historischen Altstadt werden besucht.

Dauer der Führung: ca. 90 Minuten
Treffpunkt zum Start/Ende der Führung: Bodenseeforum
Fußweg zum Start der Führung: ca. 15 Minuten je Weg

 

4. Stadtführung Konstanz: Unterirdische Ausstellung – Die Kastellruine am Münsterplatz

Zu Beginn und am Ende der Römerherrschaft gab es in Konstanz Kastelle, die heute nur noch an Verfärbungen in der Erde erkennbar sind. Die Spätantike aber hat eine mächtige Mauer und einen oktogonalen Festungsturm hinterlassen. An der Grabungsstelle im unterirdischen Museum – bei Mauer und Turm – werden die Ergebnisse der Ausgrabungen gezeigt und erklärt.

Dauer der Führung: ca. 60 Minuten
Treffpunkt zum Start/Ende der Führung: Bodenseeforum
Fußweg zum Start der Führung: ca. 15 Minuten je Weg

 

5. Führung durch die Wessenberg-Galerie Konstanz 

Ernst Würtenberger (1868 Steißlingen - 1934 Karlsruhe)
Bildnis des Malers Arnold Böcklin; 1896
Tempera auf Holz; 47 x 38 cm
Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz

Ernst Würtenberger (1868 Steißlingen - 1934 Karlsruhe)
Knabe am Schrank (Sohn Thomas); 1913
Öl auf Leinwand; 96,5 x 70,5 cm
Privatbesitz

Die Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz, die hochrangige Kunstsammlungen verschiedener Herkunft unter einem Dach vereint, verdankt ihre Gründung dem künstlerischen Vermächtnis des Freiherrn Ignaz Heinrich von Wessenberg (1774-1860). Im Laufe der Jahre kamen zahlreiche Schenkungen und Ankäufe der Stadt hinzu, so dass die Bestände der Wessenberg-Galerie heute rund 7.000 Exponate umfassen. Der Sammlungsschwerpunkt liegt auf den Bereichen Malerei und Grafik des Bodenseegebietes und des deutschen Südwestens und reicht bis in die Gegenwart hinein.
Im ersten Stock der Städtischen Wessenberg-Galerie Konstanz findet bis März 2018 eine Sonderausstellung zum Maler Ernst Würtenberger unter dem Thema „Ein deutscher Maler in der Schweiz“ statt. Er wurde 1868 in Steißlingen geboren, wuchs jedoch in Emmishofen (heute Kreuzlingen, Schweiz) auf. Schon früh zeigte sich seine künstlerische Begabung. 1902 zog Würtenberger, der früh Zugang zur Literaturszene am Bodensee gefunden und sich in Konstanz und Umgebung bereits einen Namen als Porträtist gemacht hatte, nach Zürich und etablierte sich dort als freischaffender Künstler. Würtenberger verfasste zahlreiche Bücher, trat aber auch als Reformer des modernen Holzschnitts hervor; seine Illustrationen von Zeitschriften und Büchern bestechen durch ihre klare, kräftige Liniensprache. Ernst Würtenberger avancierte in der Schweiz zu einem gefragten Porträtisten. Wer etwas auf sich hielt, ließ sich oder seine Familie von ihm malen. Während seiner Zürcher Jahre, die 1921 mit seinem Wegzug nach Karlsruhe endeten, wo er an der Landeskunstschule eine Professur übernahm, schuf er mehrere hundert Bildnisse unter anderem von mit ihm befreundeten Künstlern und Literaten wie Ferdinand Hodler und Rudolf Koller, Hermann Hesse, Adolf Frey oder Hans Trog.
Die Ausstellung in der Städtischen Wessenberg-Galerie Konstanz legt den Fokus auf Ernst Würtenbergers Zürcher Jahre und sucht seine Bedeutung für die Schweizer Kunst- und Kulturszene jener Zeit herauszuarbeiten.

Dauer der Führung: ca. 60 Minuten
Treffpunkt zum Start/Ende der Führung: Bodenseeforum
Fußweg zum Start der Führung: ca. 15 Minuten je Weg

 

 

 

 

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