Dreiländertagung 2026

Fachforen – Mittwoch, 11. März 2026

15:15 – 16:30

 

PARALLELE FACHFOREN | Session 1

FF1.5

Alternde Belegschaften – Ansatzpunkte für die BGF

Moderation: David Hess-Klein, Bundesamt für Gesundheit

Arbeitsgestaltung, Lernförderung, Respekt – Impulse für ein gesundes Arbeitsleben

Götz Richter, Bundesministerium für Arbeit und Soziales  

Abstract: Der bessere Erhalt der Arbeitsfähigkeit ist ein wichtiges Ziel für Gesellschaft, Betrieb und Beschäftigte. Die Berücksichtigung der Gesundheit bei der Arbeitsgestaltung, Lernförderung im Arbeitsprozess und die Sicherung des Respektes gegenüber angelernten Beschäftigten sind wichtige Impulse, um dieses Ziel zu erreichen. Drei Aspekte stehen dabei im Vordergrund: Die Digitalisierung stellt die etablierten Kriterien gesunder Arbeitsgestaltung in Frage – deshalb werden Kriterien für die menschengerechte Gestaltung digitaler Arbeit vorgestellt (Tisch/Wischniewski 2024). Berufliche Anforderungen ändern sich häufig – Lernbegleitung und Lernförderung unterstützen Beschäftigte beim Kompetenzaufbau (Richter 2020). Anerkennung und Respekt sind Grundlagen eines gesunden Arbeitslebens – im Rahmen des BMAS-Programms ARBEIT: SICHER + GESUND wurde ein QR-basiertes Sreeninginstrument (19 Items in 5 Sprachen, via Smartphone) zur Ermittlung des Respekterlebens entwickelt (Hasselmann/Schauerte u.a. 2025).

Betriebliches Übergangsmanagement Kompakt. Von der Pilotierung zur Integration in BGF-Prozesse. Ansatzpunkte, Ergebnisse und Erfahrungen

Martina Petracek-Ankowitsch, Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau und
Ulrike Haberl, Dachverband der Sozialversicherungsträger 

Abstract: Der demografische Wandel stellt Unternehmen vor Herausforderungen: Alternde Belegschaften und Fachkräftemangel erfordern Strategien zum langfristigen Erhalt von Gesundheit und Arbeitsfähigkeit. Das Österreichischen Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung (ÖNBGF) arbeitet an der Etablierung von Maßnahmen zum betrieblichen Übergangsmanagement, die den Qualitätskriterien der BGF und den betrieblichen Rahmenbedingungen entsprechen. Ziel ist, ein praxistaugliches niederschwelliges und BGF-anschlussfähiges Beratungsangebot zum betrieblichen Übergangsmanagement zu entwickeln, zu pilotieren und zu evaluieren. Schulungen von BGF-Berater:innen ermöglichen eine qualitätsvolle Umsetzung und bedarfs- und bedürfnisorientierte Integration der Themen in BGF-Prozesse. Weitere Planungen betreffen die Erweiterung von Erhebungsfragebögen mit Fragen zu Übergangsmanagement sowie Sensibilisierungsveranstaltungen für betriebliche Entscheidungsträger:innen. Betriebliches Übergangsmanagement wird als wichtiger Baustein in der BGF gesehen – sowohl als Türöffner als auch Add-on für die BGF-Integration.

Erfahrung zählt – Gesundheit wirkt: Erfolgsmodelle für eine alternde Arbeitswelt

Hans Rupli, Präsident des Vereins focus50+

Abstract: Der demografische Wandel stellt Unternehmen vor Herausforderungen: Alternde Belegschaften und Fachkräftemangel erfordern Strategien zum langfristigen Erhalt von Gesundheit und Arbeitsfähigkeit. Das Österreichischen Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung (ÖNBGF) arbeitet an der Etablierung von Maßnahmen zum betrieblichen Übergangsmanagement, die den Qualitätskriterien der BGF und den betrieblichen Rahmenbedingungen entsprechen. Ziel ist, ein praxistaugliches niederschwelliges und BGF-anschlussfähiges Beratungsangebot zum betrieblichen Übergangsmanagement zu entwickeln, zu pilotieren und zu evaluieren. Schulungen von BGF-Berater:innen ermöglichen eine qualitätsvolle Umsetzung und bedarfs- und bedürfnisorientierte Integration der Themen in BGF-Prozesse. Weitere Planungen betreffen die Erweiterung von Erhebungsfragebögen mit Fragen zu Übergangsmanagement sowie Sensibilisierungsveranstaltungen für betriebliche Entscheidungsträger:innen. Betriebliches Übergangsmanagement wird als wichtiger Baustein in der BGF gesehen – sowohl als Türöffner als auch Add-on für die BGF-Integration.